1. Herren bleiben ohne Punkte in Konstanz

Am Sonntag stand der dritte Spieltag der 1. Herren in der 2. Verbandsliga an. Nach den zwei durchaus erfolgreichen Spieltagen vor Weihnachten war die Hoffnung groß, nochmal nachlegen zu können, um sich dauerhaft im Mittelfeld der Liga zu platzieren.

Der Gegner im erste Spiel hieß HC Suebia Aalen, bis dahin direkter Verfolger in der Tabelle. Zu Beginn der ersten Halbzeit begannen beide Mannschaften zurückhaltend und nur die wenigsten Angriffe fanden den Weg in den Kreis. Schließlich waren es die Tübinger durch Jakob Sundermann, die mit 1:0 in Führung gehen konnten. Aalen war allerdings sofort zur Stelle und konnte nur wenig später zum 1:1 ausgleichen. In der Folge agierten allerdings beide Mannschaften wieder deutlich ruhiger und bis auf ein vermeintliches Tor zum 2:1 für Tübingen – leider von außerhalb des Kreises – passierte nicht mehr viel, es ging mit 1:1 in die Pause.
Nach der Pause begann das Spiel hektischer, was zunächst wieder die Tübinger Herren für sich nutzen konnten – Nils Trautwein erhöhte nach einer schönen Kombination in den Kreis auf 2:1. Aber auch in der zweiten Hälfte hatte Aalen die richtige Antwort parat und der Ausgleich zum 2:2 folgte schnell per Ecke. Auch die erneute Führung durch Paul Weiler konnte schnell wieder ausgeglichen werden, auch weil dem HCT in dieser Phase zu viele Fehler unterliefen. 5 Minuten vor Ende bekam Aalen dann einen Siebenmeter zugesprochen, der sauber verwandelt wurde – es stand 3:4. Anschließend setzte man alles auf eine Karte und tauschte den Torwart gegen einen sechsten Feldspieler. Das brachte nach einem schnell ausgeführten Angriff der Aalener aber lediglich den 3:5 Endstand. Somit endete das Spiel mit einer unnötigen Niederlage aus Tübinger Sicht, die man sich aber selbst zuzuschreiben hat.

Im zweiten Spiel ging es gegen den Gastgeber aus Konstanz, der mit einem Sieg gegen Böblingen in den Tag gestartet war. Das Spiel startete auf beiden Seiten deutlich offensiver als gegen Aalen und wieder schaffte es der HCT in Führung zu gehen – Paul Weiler konnte einen frühen Siebenmeter zum 1:0 verwandeln. In der Folge ließ man den Konstanzern allerdings zu viele Räume, die diese zum Ausgleich und schließlich auch zur 1:2 Führung nutzten. Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Tübinger wieder sortieren, kamen allerdings zu selten in den gegnerischen Kreis. Da man aber auch selbst nicht mehr viel zuließ, lautete der Halbzeitstand 1:2.
Die zweite Halbzeit startete denkbar unglücklich: Nach einem durchaus diskutablen Pfiff im Konstanzer Kreis, der auch andersrum hätte ausfallen können, schalteten die Konstanzer schneller und erzielten das 1:3. Im Anschluss waren die Tübinger Herren leider etwas von der Rolle und Konstanz baute den Vorsprung durch einen Siebenmeter und zwei saubere Konter auf 1:6 aus. Danach konnte man sich zwar wieder etwas fangen und durch das 2:6 durch Jakob Sundermann kam nochmal Hoffnung auf. Der Gegner verwaltete den Vorsprung aber weiterhin clever und kam kurz vor Schluss sogar noch zum 2:7 Endstand.

Am Ende des Tages kann man also leider keine Punkte für sich verbuchen und muss sich besonders über die unnötige Niederlage gegen Aalen ärgern. Erstmal heißt es jetzt allerdings Kopf hoch und Vollgas geben beim letzten Spieltag nächsten Sonntag in Ludwigsburg!

Es spielten: Petruck – Weiler (2), Frank, Trojan – Vogel, Trautwein (1), Großelindemann, Sundermann (2), Gewert

2. Herren mit drei Punkte in Ludwigsburg

Tübingen 3:2 Straßburg

Beim ersten Spiel des Tages mussten die 2. Herren des HCT gegen Straßburg ran. Nachdem die Mannschaften sich zu Beginn noch abtasteten, konnte David Schreyer nach einer Ecke das 1:0 für den HCT erzielen. Durch einige kleinere Fehler im Tübinger Aufbau konnte Straßburg durch das 1:1 und das 1:2 die Führung übernehmen. Mit dem Ende der ersten Halbzeit wurde Tübingen ein Siebenmeter zugesprochen. Diesen konnte erneut David Schreyer zum 2:2 Pausenstand verwandeln. Nach ein paar beruhigenden Worten in der Halbzeitpause ging Tübingen das Spiel ruhiger an und konnte dadurch dann auch – wieder durch David Schreyer – das 3:2 und somit den Endstand erzielen. Durch einige starke Aktionen auf der Linie konnte der Sieg schließlich eingefahren werden.

Tübingen 1:3 Riederich

Im zweiten Spiel des Tages ging es für die Tübinger Herren gegen Riederich und somit den direkten Konkurrenten um den Aufstieg. Nach der Niederlage zum Saisonauftakt gegen Riederich war für die Tübinger klar: ein Sieg muss her. Die ersten Minuten des Spiels waren von Tübinger Seite sehr gut und es wurde stark kombiniert und die Lücken angelaufen. Allerdings bekam das Vorhaben Sieg durch das 0:1 einen Dämpfer. In der Folge konnte Christian Trentmann nach einer Ecke den 1:1 Ausgleich erzielen. Kurz darauf konnte Riederich durch eine Ecke und einen Konter leider den Pausenstand von 1:3 erzielen. Nach dem 1:3 zur Pause ging Tübingen in die zweite Hälfte und musste 7 Minuten vor dem Ende leider gesundheitsbedingt auf Torfrau Greta Schäffauer verzichten. Mit sechs Feldspielen ging es dann in die heiße Schlussphase und Tübingen konnte noch einmal gut Druck aufbauen. Das kleine bisschen Glück für den Anschlusstreffer blieb den Tübingern leider verwehrt und so mussten die Herren die zweite Niederlage der Saison hinnehmen.

1. Herren sammeln die nächsten Punkte

Nach zwei erfolgreichen Tagen auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt stand am Sonntag der Heimspieltag der 1. Herren an und es galt, an die im Großen und Ganzen starke Mannschaftsleistung des ersten Spieltags anzuknüpfen.

Das erste Spiel gegen den HC Ludwigsburg 3 begann wie man es in Tübingen bereits gewohnt ist mit Offensivaktionen auf beiden Seiten und wieder einmal konnte man sich früh belohnen – Paul Weiler schob nach starkem Solo zum 1:0 ein. Schnell konnte Ludwigsburg aber eine kleine Unkonzentriertheit in der Defensive zum Ausgleich nutzen. Das Spiel blieb weiterhin ausgeglichen, schließlich waren es erneut die Tübinger Herren, die durch Paul Weiler nach starker Vorarbeit von Jakob Sundermann mit 2:1 in Führung gehen konnten. Trotz weitere Chancen auf beiden Seiten blieb es bis zur Pause dabei.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit schaffte es Ludwigsburg, etwas mehr Druck auf die Tübinger Defensive auszuüben. Das nächste Tor erzielten allerdings wieder die Hausherren – Lukas Beck gelang es, einen selbst eingeleiteten Konter zum 3:1 im Ludwigsburger Tor einzuschieben. Die reagierten daraufhin und tauschten bei 10 Minuten Restspielzeit den Torwart gegen einen sechsten Feldspieler. Das erhöhte zwar erneut den Druck, ließ aber auch Raum für schnelle Konter. Einen solchen konnte Joel Ackermann schließlich zum 4:1 im leeren Tor unterbringen und die Ludwigsburger wechselten ihren Torhüter schließlich wieder ein. Kurz vor Schluss sorgte Niels Vogel dann per Strafecke für den 5:1 Endstand.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner HC im TSG Heilbronn, ebenfalls mit einem Sieg in den Tag gestartet. Die Tübinger Herren konnten in den ersten Minuten eine ähnlich starke Leistung abrufen wie im ersten Spiel und gingen durch Niels Vogel früh mit 1:0 in Führung – erneut per Strafecke. Aber auch diesmal ließ die Antwort nicht lange auf sich warten und Heilbronn konnte durch einen sehenswerten Treffer ausgleichen. Die Hausherren zeigten sich etwas beeindruckt vom schnellen Ausgleich und ließen in der Folge zu viele Chancen zu – der Gegner konnte per Ecke auf 1:2 und wenig später per Konter auf 1:3 erhöhen. Noch vor der Pause gelang es den Heilbronnern dann sogar, per erneuter Strafecke auf 1:4 davonzuziehen.
In der zweiten Halbzeit mussten die Tübinger Herren dann zunächst auch noch das 1:5 hinnehmen, drehten jetzt allerdings wieder etwas auf. Das 2:5 durch Joel Ackermann und ein von Julian Petruck gehaltener Siebenmeter sorgten für den nötigen Aufschwung, was wiederum Heilbronn unter Druck brachte. Zweimal Nils Trautwein aus kurzer Distanz und Paul Weiler per Strafecke konnten das Spiel so wieder spannend gestalten – wenige Minuten vor Schluss stand es 5:5. Schließlich zeigte sich der Gegner aber wieder etwas abgeklärter und erzielte das 5:6 per Strafecke. Man musste nun etwas riskieren und in der Defensive offener stehen um noch eine Chance auf den erneuten Ausgleich zu haben. Dies konnten die Heilbronner in der Schlussminute dann sogar zum 5:7 Endstand nutzen.

Trotz der knappen Niederlage im zweiten Spiel gehen die Tübinger Herren mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause. Ein klarer Sieg und eine knappe Niederlage mit starkem Comeback in der zweiten Hälfte machen Hoffnung auf weitere erfolgreiche Spieltage im neuen Jahr!

Es spielten: Petruck – Weiler (3), Beck (1), Spallek – Vogel (2), Ackermann (2), Trautwein (2), Sundermann, Großelindemann, Gewert

1. Herren sichern sich die ersten Punkte

Am Sonntag stand der erste Spieltag der 1. Herren in der 2. Verbandsliga an. Nach der langen Vorbereitung war die Hoffnung groß, direkt Punkte sammeln zu können.

Das erste Spiel gegen den SV Böblingen 2 startete direkt mit Chancen auf beiden Seiten und Joel Ackermann schaffte es früh, zum 1:0 für Tübingen einzunetzen. Die Böblinger ließen sich vom frühen Rückstand allerdings nicht beirren, hielten stark dagegen und erzielten bereits früh durch einen Konter den Ausgleich zum 1:1. Aber auch Tübingen spielte weiter stark auf und Jakob Sundermann konnte die Führung wenig später nach einem schön ausgespielten Konter wieder herstellen. Nach einer grünen Karte konnte das resultierende Überzahlspiel nicht genutzt werden, um etwas Abstand herzustellen und es ging mit 2:1 in die Pause.
Die ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit waren geprägt von Kontern und schnellen Angriffen – in dieser Phase hätte das Spiel in beide Richtungen ausschlagen können. Auch dank starker Torhüter auf beiden Seiten blieb es jedoch vorerst beim 2:1. Dann war es erneut Joel Ackermann, der Mitte der 2. Hälfte eine Ecke zum 3:1 verwandeln konnte. Böblingen ließ sich allerdings auch davon nicht beeindrucken und erzielte 5 Minuten vor Schluss durch einen schnellen Angriff über 2 Stationen den Anschlusstreffer. In der letzten Minute vergaben die Tübinger die Entscheidung per Ecke, der letzte Böblinger Konter scheiterte allerdings erneut am Torhüter. Somit endete das Spiel mit 3:2 und die ersten 3 Punkte waren gesichert.

Das zweite Spiel gegen die Gastgeber aus Schwenningen startete erneut mit einem schnellen Schlagabtausch, diesmal nutze dies allerdings der Gegner. Nachdem eine Ecke mit dem Körper auf der Linie gestoppt wurde, konnte der resultierende Siebenmeter knapp verwandelt werden – es stand 0:1. in der Folge wurden die Tübinger unruhig und spielten insgesamt etwas zu unsortiert – Mitte der ersten Hälfte stand es so bereits 0:4. Danach hatte man sich wieder etwas gefangen und Joel Ackermann konnte per Ecke den Anschluss zum 1:4 erzielen. Weiterhin problematisch waren allerdings die schnellen Angriffe der Schwenninger über wenige Stationen – so konnte noch vor der Pause der alte Abstand wiederhergestellt werden und es ging mit 1:5 in die zweite Halbzeit.
Diese begann deutlich ruhiger und abgeklärter, einige daraus resultierende Angriffe konnten allerdings nicht genutzt werden. So war es schließlich doch wieder der Gegner, der einen Konter zum 1:6 im Tor unterbringen konnte. Die Tübinger gaben allerdings noch immer nicht auf und erspielten sich weiter Konter – schließlich konnte Arne Großelindemann den Ball aus einer unübersichtlichen Situation heraus zum 2:6 ins Tor stochern. Man merkte, dass jetzt noch was gehen könnte und Joel Ackermann konnte in der Folge zwei Ecken verwandeln – es stand 4:6 mit etwa 8 Minuten auf der Uhr. Letztlich entschied der Schwenninger Torwart das Spiel, als er einen Siebenmeter 6 Minuten vor Schluss sehr stark entschärfen konnte. Tübingen drängte zwar weiter auf den Anschluss, aber es waren wieder die Schwenninger, die durch eine unglücklich abgefälschte Ecke zum Treffer kamen. In den letzten Minuten passierte nichts mehr und das Spiel endete mit 4:7.

Somit gehen die Tübinger mit gemischten Gefühlen aus dem ersten Spieltag. Zwar sind die ersten Punkte auf dem Konto und das Spiel gegen Böblingen macht Bock auf mehr. Allerdings wäre im zweiten Spiel deutlich mehr drin gewesen. Jetzt gilt es, beim Heimspieltag in zwei Wochen wieder anzugreifen!

Es spielten: Petruck – Weiler, Beck, Spallek, Vogel – Ackermann (5), Großelindemann (1), Sundermann (1)

1. Damen bleiben ohne Punkte am Doppelwochenende

Am Samstag hatten die 1. Damen ein Heimspiel gegen den TSV Ludwigsburg zu absolvieren.
Die stark aufgestellten Ludwigsburgerinnen machten dabei von der ersten Sekunde an Druck und überzeugten durch starkes Kombinationsspiel. Die Tübinger Damen ließen sich aus der Ruhe bringen und gegen Ende der ersten Hälfte landeten die Gegner drei Treffer trotz starker Torhüterleistungen.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit kontrollierte Ludwigsburg klar die Partie. Wieder konnten sie durch schnelles Umschalten in den Kreis gelangen und schossen innerhalb kurzer Zeit drei weitere Tore. Nichtsdestotrotz kämpften die Damen weiter und erarbeiteten sich immer mehr Bälle: Die letzten zwanzig Minuten bekamen die Tübingerinnen mehr Torchancen und verwandelten schließlich auch eine. Mit dem 1:6-Stand endete die Begegnung.
Klar zeigten die Damen in dem Spiel nicht ihr spielerisches Maximum, doch aus den Fehlern kann sicherlich gelernt werden.

Sonntags spielten die ersten Damen zum zweiten Mal an diesem Wochenende: Dieses Mal in Freiburg. Wie schon am Tag zuvor, brauchten die Tübingerinnen ihre Zeit, um ins Spiel zu finden, weshalb nach wenigen Minuten ein Gegentor fiel. Diesmal allerdings bewahrten sie einen kühlen Kopf und noch in der ersten Hälfte konnten sie den Ausgleich erzielen.
Chancen gab es von da an auf beiden Seiten und jeder Ball wurde hart umkämpft. Fünf Minuten vor Schluss merkte man, dass der vorige Tag an den Kräften der Spielerinnen gezehrt hatte: Immer mehr Fehler schlichen sich ein und schließlich fiel erneut ein Gegentor. Den Rest der Zeit spielten die Tübingerinnen noch einmal offensiv in der Hoffnung auf den Ausgleich. Kurz vor dem Schlusspfiff konnten die Damen aus Freiburg leider noch einmal kontern. Der 3:1-Spielstand spiegelt nicht ganz die Knappheit der Partie wieder.
Trotz der Niederlage war die spielerische Leistung der Tübingerinnen am Sonntag sehr stark und es wird sich schon jetzt auf das Rückspiel gefreut.

Der nächste Punkt

Am Sonntag bestritten die Damen des HC Tübingen das zweite Saisonspiel. Es galt nicht nur, erstmalig den heimischen Trainingsboden in der Paul-Horn-Arena zu verteidigen, sondern vor allem, sich als Aufsteiger mit dem zuletzt abgestiegenen VfB Stuttgart zu messen.

Gegen den starken Druck durch den Sturm des VfB fiel es den Tübingern zunächst schwer, den Aufbau zu stellen und die Distanz nach vorne zu überbrücken. Schon früh konnten die Stuttgarter durch eine Ablage aus der Hundekurve die Führung übernehmen. Aufgrund der Blockierung der Banden durch die Gegenspieler hatten die Tübinger Schwierigkeiten, durch die Mitte des Spielfelds in den gegnerischen Schusskreis zu gelangen. So konnte das frühe 0:1 der ersten 5 Minuten in der ersten Halbzeit nicht mehr ausgeglichen werden.

Nach einer die Gemüter beruhigenden Ansage durch Clara Meier-Ewert und die beiden Trainer ging es entschlossen in die zweite Halbzeit und der HCT konnte sich endlich für die Bemühungen belohnen: Ein gezielter langer Pass zum Sturm in den Schusskreis konnte der Stuttgarter Torfrau schließlich gefährlich und von Clara Meier-Ewert verwertet werden.

Mit dem 1:1 gingen die Tübinger ermutigt in die Offensive. Sogleich folgte Stürmerin Amelie Neumann-Kleinpaul mit einer starken Einzelaktion gegen die Stuttgarter Torfrau, deren abgewehrten Ball Theresa Lindlahr mit einem hohen Rückhandschlenzer ins Tor heben konnte. Mit noch 15 Minuten Spielzeit waren nun beide Mannschaften angespannt und hitzig. Immer wieder folgte Konter auf Konter und der HCT konnte sich noch nicht in Sicherheit wiegen: In einer nicht enden wollenden Sequenz aus kurzen Ecken durch den VfB galt es vor allem für die Tübinger Torfrau Chiara Baumann, die letzten Energiereserven auszuschöpfen. Wieder und wieder parierte sie endlose Nachschüsse und zeigte überragendes Durchhaltevermögen und Widerstandsfähigkeit. Nach insgesamt über 10 kurzen Ecken für den VfB musste der HC Tübingen unglücklich den Ausgleich durch einen flach geschlenzten Eckenschuss kassieren. Trotz einer starken Teamanstrengung konnte die Führung in den letzten 5 Spielminuten nicht mehr zurückgewonnen werden.

Die Tübinger Damen gehen erschöpft und mit etwas gemischten Gefühlen aus dem Spiel: Zwar gab es heute nur einen Punkt, aber mit dem nächsten spielfreien Wochenende liegen nun ganze zwei Trainingswochen vor uns, um Schwachstellen anzupacken und daraufhin am Doppelwochenende die ersten Siege nach Hause zu fahren.

Es spielten: Baumann – Köthe, Braun, Hansen – Meier-Ewert (1), Neumann-Kleinpaul, Lindlahr (1), Hellmig, Armbruster

Unentschieden zum Hallenstart

Die Damen des HCT traten in Ihrem ersten Hallenspiel in der 1. Verbandsliga gegen den SSV Ulm an. Zu elft war genügend Spielraum um zu wechseln, sodass die Tübinger überwiegend stark und fit blieben.

Nach wenigen Minuten gab es schon die erste Ecke für die Tübinger. Clara Meier-Ewert gelang es die klassische Version von links ins Tor zu zu treffen.

Die Damen aus Ulm bekamen später ebenfalls eine Ecke, die die Tübinger nicht abwehren konnten.  Kurz darauf gelang es den Ulmern aus einem guten Spielzug heraus ein weiters Tor zu erzielen.

Halbzeitstand: 2:1

Tübingen konnte lange keine Angriffe verwerten und musste zudem auf der Gegenseite viele Ecken abwehren. Bis Julia Hellmig einen direkten Ball in den Kreis von Anja Köthe ins Tor stechen konnte.
Beide Mannschaften wollten zum Schluss den Sieg, blieben stark und beendeten die Partie unentschieden.
Tübingen hat einiges aus diesem ersten Spiel mitgenommen und wird bis zum Heimspieltag am 19.11. gegen VfB Stuttgart hart trainieren!

Es spielten: Baumann- Braun, Hansen, S. Köthe, A. Köthe- Meier-Ewert (1), Unruh- Hellmig (1), Neumann-Kleinpaul, Zeeb, Armbruster