Hart gekämpft und leider nicht belohnt

Mit vollem Kader empfing Neu-Aufsteiger Tübingen den Absteiger aus Heidenheim. Die Favoritenrolle war also klar vergeben, dennoch erhofften sich die Tübinger durch den Heimvorteil an der Jahnallee zu punkten.

Das Spiel nahm schnell Fahrt auf und beide Teams gaben von Beginn an Vollgas. Nach einigen vorteilhaften Aktionen der Hausherren, die schön zu kombinieren wussten, schlugen aber die Gäste zuerst zu und nutzten einen verstoppten Ball zur Führung. Erste Chance, erstes Tor.
Davon ließ sich Tübingen aber nicht beeindrucken, rannte mit noch mehr Wucht an und stellte durch Paul Weilers Schlag von der Schusskreisgrenze wieder auf Gleichstand. Den Schwung wussten die Hausherren auch mitzunehmen. So konnte nur wenige Minuten später Jakob Sundermann einen Patzer des Heidenheimer Torwarts zur 2:1 Führung verwerten.

Der Favorit war sichtlich und vor allem hörbar unzufrieden mit dem Spielverlauf, hängte sich an Nickligkeiten auf und meckerte vehement gegen die Schiedsrichter. Dies führte zu zwei Zeitstrafen von je zwei Minuten. Das Spiel wurde nun intensiver und war geprägt von Fouls und Zwischenrufen. Leider konnten die Tübinger in dieser Situation nicht die nötige Ruhe bewahren und ließen sich ebenfalls zu Kommentaren hinreißen. Es folgten weitere Zeitstrafen für beide Teams, doch Tübingen hatte den Faden verloren und kassierte so folgerichtig innerhalb weniger Minuten zwei Gegentore. Mit dem 2:3 ging es in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich schnell, dass beide Mannschaften gewillt waren hier wieder gutes Feldhockey zu zeigen und es kam ein besserer Spielfluss auf. Dabei war das Glück auf Heidenheimer Seite, die zu immer größeren Chancen kamen und folgerichtig die Führung auf zwei und später sogar drei Tore ausbauen konnten. So stand die Heimmannschaft die letzte Viertelstunde unter Zugzwang. Jakob, der ein bärenstarkes Spiel ablieferte, erarbeitete viele Gelegenheiten und konnte selbst auf 3:5 verkürzen. Dabei blieb es aber.

Am Ende wurde Tübingen Opfer der eigenen Mentalitätsschwäche und muss nun hoffen im nächsten Spiel gegen Gernsbach den ersten Saisonsieg einfahren zu können. Die Mannschaft hat sich spielerisch über weite Strecken gut verkauft und gezeigt, dass sie sich als Aufsteiger nicht verstecken muss.

Alle Ergebnissee und Tabellen unter www.hbw-hockey.de

Herren feiern Auswärtssieg und Aufstieg!

Am letzten Spieltag ging es für die Herren des HCT zum, wie sich herausstellen sollte, entscheidenden Spiel um den Aufstieg nach Ulm. Da Suebia Aalen am Folgetag noch gewinnen sollte war ein Sieg der Tübinger unvermeidbar um den Aufstieg zu garantieren.

Bei sommerlichen 26°C ging es um 16 Uhr los. In den ersten zehn Minuten kamen die Tübinger zu einigen guten Chancen, versäumten es jedoch sich dafür zu belohnen. Schuld daran hatte auch der starke Ulmer Torhüter.
In der 16. Minute sollte es dann aber soweit sein. Nach einer hohen Hereingabe in den Ulmer Schusskreis durch Joel Ackermann musste Jakob Sundermann „nur“ den Schläger reinhalten und konnte den Ball auf und in das Tor der Ulmer bringen. Die Ulmer schienen erst einmal kurz geschockt, konnten sich jedoch genauso schnell wieder berappeln und das 1:1 erzielen. Nicht allzu lange später gelang es wieder dem selbem Paar das 2:1 zu erziehen. Wieder war es Joel, diesmal allerdings von rechts kommend, der in den Kreis zog und flach mit einer Argentinischen Rückhand auf das Tor schoss. Jakob konnte den Ball noch berühren und so ging der Ball durch die Beine des Keepers ins Tor. Bis zur nahenden Pause versäumte Tübingen aber leider, noch ein Tor nachzulegen und so blieb es bis zum Ende der erste Halbzeit beim 2:1.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein unverändertes Bild. Tübingen stand hinten größtenteils sicher – einzelne Abstimmungsschwierigkeiten, vermutlich durch die komplette Neuaufstellung der Abwehr hervorgerufen, konnte Ulm glücklicherweise, auch dank eines starken Rückhalts durch Keeper Julian Petruck, nicht nutzen. Vorne zeigte sich aber weiterhin die Schwäche der Tübinger: die Chancenverwertung. 20 Minuten vor Schluss kam es dann zu einem Schreckmoment: Nach einer kurzen Ecke für Tübingen eilte Jakob, auf den Stecher lauernd, in den Kreis und prallte dort so unglücklich mit einem Ulmer Spieler zusammen, dass er tatsächlich für einige Momente das Bewusstsein verlor. Wenige Minuten später war er jedoch wieder auf den Füßen und drängte Hanna, ihn doch nochmal auf das Spielfeld zu lassen.
15 Minuten vor Ende gelang es Benjamin Ott, nach einem Aufbaufehler der Ulmer, den entscheidenden Pass auf Joel zu spielen. Diesen konnte er mit einer wunderschönen argentinischen Rückhand verwerten. Nachdem der Ball den linken Pfosten gestreift hatte, knallte er ins Tor.
Nun sah eigentlich alles klar aus. Tübingen führte 3:1 und es waren nur noch knappe 15 Minuten zu spielen. Doch zehn Minuten vor Schluss gelang den Ulmern was nicht hätte passieren sollen, sie schossen das 3:2. In den letzten Minuten wurde das Spiel noch einmal hitzig, blieb alles in allem aber fair. Ulm kam nicht mehr zu zwingenden Chancen und so endete das Spiel mit 3:2.

Nach der Schreckminute um Jakob Sundermann blieb den Tübingern nun nur noch, den Aufstieg in die 2. Verbandsliga zu feiern – Im Herbst geht es dort dann in der Hinrunde weiter!

Ein großer Dank gilt auch Clara fürs pfeifen und Hanna für das lautstarke Coaching!

Es spielten: Petruck – Lepik, Trojan, Maplasden, Block, Spallek – Frank, Großelindemann, Sundermann (2), Said, Schlotterbeck – Ackermann (2), Gewert, Ott, Trautwein

 

Herren übernehmen die Tabellenführung!

Am vorletzten Spieltag der Feldsaison traten die Herren des HC Tübingen auswärts gegen den VfB Stuttgart 2 an, um dort wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg zu sammeln. Der Mannheimer HC 3 hatte Punkte liegen gelassen, auch Suebia Aalen sollte am selbigem Tag noch patzen und so hatte Tübingen in Stuttgart die Chance, sich mit einem Sieg an die Tabellenspitze zu setzen. Mit vollem Kader reiste die Mannschaft an, so heiß wie dieser Sommertag auch die Spieler, motiviert hier einen Sieg davonzutragen und einen Schritt in Richtung 2. Verbandsliga zu gehen.

Dann Anpfiff. Die Devise lautete Druck machen, dies konnte aber zunächst nicht in etwas Zählbares umgemünzt werden. Zwar eroberte Tübingen Bälle im Mittelfeld und trug diese schnell nach vorne in Richtung Stuttgarter Kreis, doch wie auch schon in den vergangenen Spielen ließen sie vor allem im letzten Viertel zum Teil letzte Konsequenz vermissen. So kamen die Herren vom HCT zwar zu Kreissituationen, wirklich zwingendes gab es aber zunächst wenig, auch die Ecken blieben recht ungefährlich. In der Rückwärtsbewegung zwar ebenso nicht immer mit der allerletzten Entschlossenheit, doch auch der VfB konnte nicht allzu viel Gefahr aufbauen. So blieb es in der ersten Halbzeit beim 0:0.
Mit der Zeit spielte Tübingen sich aber immer besser ein und begann auch um den gegnerischen Kreis herum schönes Kontaktspiel aufzuziehen, was schließlich auch durch das 1:0 von Nils Trautwein belohnt wurde: Im Gewühl zeigte er mehr Entschlossenheit als die Abwehrspieler und legte den Ball am Torwart vorbei. So sollte das Spiel auch weitergehen: Tübingen mit vielen Aktionen in der gegnerischen Hälfte, einigen schön herausgespielten Torchancen und Stuttgart mit vorwiegend langen Bällen und Konterversuchen, die aber ebenso wie eine Ecke des VfB unschädlich gemacht werden konnten.
Dann Freischlag für Tübingen am Stuttgarter Kreis, schnell ausgeführt, in den Kreis gelegt, er liegt Paul Weiler auf der Vorhand: 2:0! Trocken ins rechte untere Eck geschlenzt, ein wichtiges Tor das Sicherheit gab. Und das Spiel setzte sich in ähnlichem Maße fort, Tübingens Chancen wurden zwingender. Ein Torschuss ging einem Spieler des VFB auf der Linie an den Fuß, den folgenden 7-Meter konnte der Stuttgarter Torwart leider halten. Aber konsequent ging es weiter nach vorne, weitere Chancen wurden kreiert und ein weiterer 7-Meter herausgeholt: Paul Weiler markierte den Doppelpack, 3:0. Im folgenden änderte sich das Spiel wenig, sodass es am Ende beim 3:0 für die Tübinger Herren blieb.

Zwar ließ die Chancenverwertung des HCT mal wieder Raum für Kritik, doch eine tolle Mannschaftsleistung führte auch so zu einem ungefährdeten und immens wichtigen Sieg.
Wie Eingangs erwähnt ließ Aalen am gleichen Tag Punkte liegen und so steht der HCT nun auf Platz 1 der Tabelle. Nächsten Samstag in Ulm liegt es dann in den Händen der Tübinger, den Aufstieg perfekt zu machen und das Ticket für die 2. Verbandsliga zu lösen.

Es spielten: Petruck – A. Beck, Trojan, N. Vogel, Maplasden, Esser – T. Vogel, Poff, Frank, Sundermann, Großelindemann, Weiler (2), Trautwein (1), Ott, Said, Schreyer

Tübinger Herren bleiben ungeschlagen

Am Sonntag ging es für die Herren des HC Tübingen zuhause gegen die 2. Herren des HC im TSG Heilbronn. Da diese nur mit 8 Mann angereist waren, war von Anfang an klar, in welche Richtung das Spiel gehen würde.

In den ersten fünf Minuten hatten die Tübinger Herren zunächst Schwierigkeiten sich auf die logischerweise extrem defensive Spielweise der Gäste einzustellen. In diesen kamen die Gäste zu den ersten kleinen Chancen.
Nach 14 Minuten kamen die Tübinger dann zu der ersten zwingenden Chance, welche Arne Großelindemann zum 1:0 verwerten konnte. Keine fünf Minuten später konnte Dirk Poff eine weiter Kreissituation, in welcher der Ball nicht entscheidend geklärt werden konnte, nutzen, um den Ball zum 2:0 am Torwart vorbei zu schieben.
Anschließend wurde das Spiel zunächst etwas unruhig, jedoch konnte, ausgehend von der Verteidigung, die Ruhe ins Spiel zurückgebracht werden. Im Folgenden spielte sich das Spiel überwiegend um den Kreis der Heilbronner ab.

Nach der Pause ging das Spiel in einem ähnlichen Stil weiter, Tübingen erspielte sich zwar Chancen, konnte diese jedoch nicht in etwas Zählbares umwandeln. In der 50. Minute konnte Jakob Sundermann dann schließlich eine der zahlreichen Chancen nutzen und das 3:0 markieren.
Über die letzten 20 Minuten bot sich das gewohnte Bild: Tübingen kontaktete sich um den gegnerischen Schusskreis, könnte jedoch nie einen Ball entscheidend aufs Tor lenken. So plätscherte das Spiel dem 3:0 Endstand entgegen.

Unter dem Strich steht also ein ungefährdeter Sieg, durch den man in der Rückrunde weiter ungeschlagen bleibt und drei wichtige Punkte für den Aufstiegskampf sammeln konnte. In zwei Wochen geht es zum vorletzten Spiel nach Stuttgart, wo hoffentlich erneut Punkte gesammelt werden können!

Es spielten: Petruck – L. Beck, A. Beck, Block, Spallek, Trojan – N. Vogel, T. Vogel, Sundermann (1), Poff (1) – Großelindemann (1), Ott, Schreyer, Feucht, Said

Herren bauen Siegesserie aus

Am Sonntag stand für die Herren aus Tübingen eine Auswärtsfahrt nach Mannheim zum Mannheimer HC 3 an, zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer in der 3. Verbandsliga. Nur zu zwölft angereist musste Matthias Block schließlich sogar pfeifen und ohne Auswechselspieler sah es nach einer schweren Aufgabe aus.

Dies wandelte man jedoch zunächst in Motivation um und konnte so ins Spiel finden. Zwar dominierte Mannheim zunächst, konnte die Überlegenheit aber noch nicht nutzen. Tübingen hielt dagegen, setzte mit Kontern und Strafecken Nadelstiche und verpasste nach einer solchen sogar eine gute Gelegenheit in Führung zu gehen. Wenig später machte es Mannheim auf der anderen Seite besser und erzielte das 1:0, nachdem im Schusskreis kurz die Zuordnung gefehlt hatte.
Da beide Teams in der Folge einige Hochkaräter liegen ließen, ging es mit diesem Ergebnis in die Halbzeitpause. Während Mannheim ganz offensichtlich wenig zufrieden mit der knappen Führung war, analysierten die Tübinger Herren noch einmal die Schwächen der Mannheimer und motivierten sich für die 2. Hälfte – es hatte sich ja gezeigt, dass hier durchaus etwas zu holen war.

Nach Wiederanpfiff änderte sich zunächst wenig am optischen Übergewicht der Mannheimer, bis die Tübinger nach einigen guten Chancen doch den Ausgleich bejubeln konnten. Ähnlich wie zuvor auf der Gegenseite nutzte Nils Trautwein eine unübersichtliche Situation, um am Torwart vorbei einzuschieben. Spätestens jetzt ging den Mannheimern die Ruhe ab, das Spiel wurde aufgeladener, die Fouls häuften sich auf beiden Seiten. Dies mündete in einer unnötigen wie gleichwohl verdienten grünen Karte für Joel Ackermann. Die kurzzeitige Überzahl nutzte Mannheim auch direkt, der Schiedsrichter übersah ein Offensivfoul, der Gegner steckte durch zum langen Pfosten, wo ein Stürmer den Ball nur noch ins Tor blocken musste – 2:1.
Doch Tübingen hatte sich im Verlauf der zweiten Hälfte mehr Spielanteile erarbeitet und war bis zur grünen Karte etwa auf Augenhöhe gewesen. So war es auch nicht unverdient, als die Gäste im Kreis vehement nachsetzten, Mannheim die Situation nicht geklärt bekam und die Kugel irgendwie bei Joel Ackermann landete, der zum 2:2 flach ins kurze Eck vollendete.
Die letzten fünf Minuten waren dann etwas zerfahren – Mannheim rannte an, hätte eigentlich auch noch eine Strafecke bekommen können, leistete sich hinten aber gleichzeitig leichtsinnige Fehler. Die letzte Aktion gehörte dann Tübingen – Jakob Sundermann spielte aus der Mitte hoch in den Schusskreis, wo Nils Trautwein hochsprang und irgendwie noch mit dem Schläger an den Ball kam. Dieser segelte tatsächlich über den herausstürzenden Torhüter hinweg und senkte sich ins Netz – 2:3. Nur fünf Sekunden später pfiff der Schiedsrichter ab und der Wahnsinn war komplett!

Dank starker Mentalität und einer großen Portion Glück in der Schlussminute fahren die drei Punkte also mit nach Tübingen. Damit ziehen die Herren vorbei an den Mannheimern und können nach der Pfingstpause mit einem Sieg über Aalen die Tabellenspitze erobern!

Es spielten: Petruck – Frank, Vogel, Trojan – Feucht, Großelindemann, Sundermann, Gewert – Trautwein (2), Ackermann (1), Ott

Schiedsrichter: Matthias Block

Weitere 3 Punkte auf heimischem Rasen

Nach dem 5:4 Auftaktsieg gegen den VfB Stuttgart stand für die Herren das nächste Heimspiel an. Gegen die 2. Mannschaft des SSV Ulm sollte an die Leistung der Vorwoche angeknüpft und das Punktekonto weiter aufgestockt werden. Die Ulmer hatten viele junge Spieler dabei, es versprach also ein intensives Match zu werden.

Tübingen erwischte jedoch gleich den besseren Start und ging mit der ersten Offensivaktion in Führung. David Schreyer konnte den verschossenen Siebenmeter der Vorwoche ausbügeln und die schön herausgespielte Chance zum 1:0 verwerten (1. Minute).
Das Spiel ging gefällig weiter, Ulm ließ sich vorerst wenig beeindrucken und kam zu eigenen Chancen. Doch die Heimmannschaft bewies Kaltschnäuzigkeit: Konter über die linke Seite, starke Flanke von Benni Ott ins Zentrum, wo der herangerauschte Jakob Sundermann den Schläger reinhielt und am Torwart vorbei ins kurze Eck traf (14. Minute) – da wurde mal eine der Übungen vom Training unter der Woche perfekt umgesetzt.
Beide Teams schenkten sich in der Folge nichts, ein Ulmer Verteidiger wechselte sogar zwischenzeitlich die Sportart und grätschte Paul Weiler von hinten um, was jedoch ohne Folgen blieb. Das war auch eigentlich nicht nötig, von einigen obligatorischen Nicklichkeiten abgesehen blieb die Partie sehr fair.
Und es lief auch weiter alles für Tübingen. Luca Frank spielte hinten als Innenverteidiger groß auf und nach einer unübersichtlichen Kreissituation konnte Joel Ackermann zum 3:0 abstauben (26. Minute).

Kurz nach der Halbzeit dann Ulm mit dem 3:1. Die Gäste durften ihren Angriff relativ ungestört vortragen und dann frei vor unserem Torwart flach ins rechte Eck vollenden (40. Minute).
Doch es kam dennoch nicht zur Aufholjagd. Anders als in der Vorwoche hielten die Tübinger defensiv die Konzentration hoch und ließen so nichts mehr anbrennen. Offensiv hätte man auch schon früher den Deckel drauf machen können, scheiterte jedoch zu oft an der eigenen Hektik.

Insgesamt jedoch eine tolle Teamleistung, die Lust auf den Rest der Feldsaison macht. Diesen Sonntag geht es bereits weiter mit einem Auswärtsspiel gegen den Mannheimer HC 3.

Es spielten: Petruck – Frank, Trojan, Block, Poff, Maplasden, Weiler, Vogel, Sundermann (1), Ackermann (1), Schreyer (1), Gewert, Kellert, Ott, Großelindemann

Herren starten mit Sieg in die Rückrunde

Zum Rückrundenstart der Hockey-Feldsaison empfingen die Herren des HC Tübingen die 2. Mannschaft des VfB Stuttgart.

Auf einem leider sehr trockenen Kunstrasen kamen die Hausherren zunächst besser in Schwung und markierten in Person von David Schreyer bereits in der 3. Minute das 1:0. Nur drei Minuten später legte Paul Weiler nach tollem Solo über den halben Platz bereits nach – 2:0!
Doch Stuttgart hatte sich inzwischen an die Platzverhältnisse gewöhnt und antwortete prompt mit dem Anschlusstreffer (7. Minute). Tübingen gab nun zusehends das Spiel aus der Hand und nach einer weiteren Unaufmerksamkeit in der Defensive konnte der VfB im Nachschuss per sehenswertem Lupfer den überraschenden Ausgleich markieren (13. Minute).
Die Partie blieb vor allem aufgrund des oft unberechenbaren Platzes weiter spannend und bot viele Schusskreisszenen. Nach einer solchen wurde den Tübingern in der 25. Minute ein Siebenmeter zugesprochen. Zwei Schützen schoben die Verantwortung weiter, ehe David Schreier es verpasste sich erneut in die Schützenliste einzutragen und den Ball rechts am Tor vorbeisetzte.
Dennoch konnte die Heimmannschaft dank eines überragenden Steilpasses von Joel Ackermann und Jakob Sundermanns Gelassenheit allein vor dem Torwart noch vor der Halbzeit die Führung wiederherstellen (29. Minute). Mit dem 3:2 ging es in die Pause.

Bei inzwischen 28 Grad im Schatten wurde die Partie fortgesetzt. Wieder war Tübingen die bestimmende Mannschaft – und ließ es hinten zu oft an Konzentration mangeln, was die Gäste in der 50. Minuten mit dem erneuten Ausgleich bestraften.
Der HCT versuchte es weiter und durfte in der 57. Minute erneut über ein Tor von Paul Weiler jubeln. Jetzt hieß es die Führung noch eine knappe Viertelstunde über die Zeit zu bringen. Doch wieder fehlte es unerklärlicherweise an mentaler Stärke, erneut durfte ein Stuttgarter mutterseelenallein am langen Pfosten einschieben (60. Minute).
Spätestens jetzt lief Tübingen die Zeit davon. Chancen boten sich genug, doch es fehlte im letzten Viertel an Effizienz. Und hinten wackelte es weiter, sodass auch die Stuttgarter noch öfters zum Abschluss kamen, ehe Paul Weiler seine Mannschaft erlöste und zwei Minuten vor Schluss zur fünften Führung des Tages abstaubte (68. Minute).
Diese konnte dann auch trotz Schlussecke des VfB gerettet und somit die ersten drei Punkte der Rückrunde eingefahren werden.

Nächsten Sonntag geht es um 11:00 Uhr an der Jahnallee weiter, Gast wird der SSV Ulm 2 sein.

Es spielten: Petruck – Beck, Block, Trojan, Maplasden, Frank, Weiler (3), Vogel, Schreyer (1), Sundermann (1), Ackermann, Großelindemann, Kellert, Ott, Gewert