Unglückliche Heimniederlage

HC Tübingen – SSV Ulm 2     0:2 (0:2)

Nach dem erfreulichen Einstand gegen Aalen (13:0) ging es für die Herren diesmal gegen die 2. Mannschaft des SSV Ulm, das erste Spiel seit der Pause gegen eine vollständige Mannschaft. Das Wetter war genau wie letzten Sonntag fabelhaft, somit eigentlich doch Idealbedingungen für einen erneuten Heimsieg.
Das erste Viertel blieb aber torlos, beide Defensiven standen solide und Chancen waren Mangelware, da Konter schlampig ausgespielt wurden.
Im zweiten Viertel kam etwas mehr Zug ins Spiel und Tübingen leistete sich Minuten vor dem Halbzeitpfiff den spielentscheidenden Tiefschlaf: Durch nachlässiges Spiel verschaffte man Ulm zuerst eine Überzahl im Tübinger Kreis, die diese nutzten (0:1, 27. Minute), nur Minuten später war auf der Ulmer rechten Angriffsseite viel zu viel Platz – 0:2 (29. Minute). Immerhin blieb dem Trainer Lukas Günner wenigstens die Chance, direkt in der Halbzeit taktisch zu intervenieren. Beide Gegentore waren nur durch Konter gefallen, die Defensive stand also grundsätzlich stabil und es ging nur darum, sich vorne die Bälle ordentlich zuzuspielen und im Kreis endlich mal abzudrücken.
Dennoch gelang es Tübingen trotz einiger Chancen nicht, das Spiel in der zweiten Hälfte zu drehen. Es fielen jedoch auch keine weiteren Gegentore und das Spiel blieb bis zum Schlusspfiff offen. Nach dem Schlusspfiff konnten wir uns mit einem Radler vertrösten und bereits die beiden Trainingseinheiten vor dem nächsten Spiel planen, um unser Zusammenspiel im Angriff bis dahin auf Bundesliga-Niveau gebracht zu haben.
Besonderer Dank gilt Ronja fürs Pfeifen und unseren Zuschauern und Zuschauerinnen für die Unterstützung. We love you guys!

Es spielten:
Richard Spallek, Paul Weiler, Alex Beck, Philip Trojan, Nicolas Nitsche, David Schreyer, Niels Vogel, Nils Trautwein, Lorenz Gewert, Dirk Poff, Christian Grasshoff, Julian Petruck, Timo Bader, Johannes Kellert, Moritz Mattke

Trainer: Lukas Günner

Gelungener Wiedereinstand für die Herren

HC Tübingen – Suebia Aalen    13:0 (5:0)

Am Sonntag den 4. Oktober gab es endlich das erste Spiel seit der Covid-bedingten Pause und die Herren des HCT empfingen Suebia Aalen unter idealen Bedingungen: Heimspiel, Sonnenschein und vom Anpfiff weg mit zwei Mann in Überzahl.
Die Stimmung auf dem Platz war gut und die für uns vorteilhaften Bedingungen führten schnell zum ersten Tor durch Johannes Nagel (1:0).
Schnell folgte das 2:0 durch Nils Trautwein, Johannes legte das 3:0 nach, darauf kamen ein Eckentor durch Julian Petruck und das 5:0 durch Richard Spallek.
Schon vor der Halbzeit machte sich die Erschöpfung der gegnerischen Mannschaft bemerkbar, die zu neunt auf dem Platz stand, während die Tübinger mit vier zusätzlichen Spielern auf der Bank viel wechseln und so Kräfte schonen konnten.
Nach der Halbzeit ging das Schützenfest also weiter, mit zwei Toren durch Nicolas Nitsche, einem Tor durch Lorenz Gewert, zwei Toren durch Constantin Riemann, Julian Petrucks drittem Tor, einem Traumtor durch Christian Grasshoff und dem Tor des Tages durch unseren Kapitän Paul Weiler.
Somit endete das erste Spiel seit der Zwangspause sehr erfreulich mit 13:0.
Auch wenn allen klar war, dass ein Sieg gegen die mit nur 9 Mann angetretenen Aalener keine Meisterleistung war, blieb die gute Stimmung beim Beisammensein nach dem Spiel.

Es spielten:
M. Rapp, A. Beck, P. Weiler (1), D. Schreyer, L. Beck, M. Mattke, N. Vogel, N. Nitsche (2), R. Spallek, J. Petruck (3), L. Gewert (1), J. Nagel (2), C. Riemann (2), C. Grasshoff (1), N. Trautwein (1), N. Brickwell
Trainer: Nicolas Riemann

Toller Hockeymittag der Mädchen B in Böblingen

Am 4. Oktober 2020 stand ein Spieltag der Mädchen B beim SV Böblingen an. Mit einer Mischung aus „Alten Hasen“, Neuzugängen und Unterstützung einiger C Mädchen wurde der Spieltag begangen. Gut gelaunt und sehr zurückhaltend gingen alle in die erste Halbzeit.

Böblingen machte von Beginn an viel Druck und die Tübinger Mädels wirkten etwas eingeschüchtert. Ziel war es wohl nur, das Spiel nicht zu verlieren. Gefordert war daher zunächst die Abwehrreihe: Caja, Jala, Luzie und Paula spielten hinten mit vollem Einsatz und großartiger gegenseitiger Unterstützung gegen die starken Gastgeber. Torfrau Emma stand immer richtig, musste zum Glück aber nur selten eingreifen, da die Gegner zwar oft vor den Schusskreis kamen, dort aber konsequent gestoppt wurden. Selten kam es zu Entlastungsangriffen; bis auf wenige souverän abgewehrte Ecken aber auch nicht zu zwingenden Chancen der Böblinger. Mit etwas Glück und viel Einsatz wurde das 0:0 gehalten.

Nach der Pause hatten die Tübingerinnen endlich den zu großen Respekt abgelegt und trauten sich nach vorne zu spielen. Annie, Fritzi und Mea attackierten nun bereits im Mittelfeld und konnten so immer wieder Bälle abfangen und für Gefahr vor dem Tor der Gastgeberinnen sorgen. Diese hatten dadurch etwas mehr Platz und erspielten sich ihrerseits gute Chancen. Durch Einsatz und Willensstärke konnten die Mädels den besseren Spielaufbau der Böblingerinnen ausgleichen, so dass es nun zu Chancen auf beiden Seiten kam, die jedoch spätestens von den beiden sehr guten Torhüterinnen entschärft wurden.

Das (offizielle) Spiel endete damit 0:0 unentschieden. Allerdings hatten die Mädchen auf beiden Seiten noch Lust weiterzuspielen. Kurzerhand verständigte man sich noch eine „dritte Halbzeit“ anzuhängen. Im Tor wechselten Emma und Annie, ansonsten wurde unverändert weitergemacht. Die Mädels wollten jetzt ein Tor schießen und das Spiel gewinnen. Der von Pause zu Pause verbesserte Spielaufbau funktionierte sehr gut und so konnten auch die Stürmerinnen gut eingesetzt werden. Nach toller Vorarbeit über mehrere Stationen standen Hanna, Johanna und Romy jeweils super; dass ersehnte Tor wurde aber zunächst von der wieder einmal sehr guten Torhüterin verhindert. Auf der Gegenseite konnte auch Annie sich mehrfach auszeichnen, da es nun zu einigen guten Chancen in beiden Schusskreisen kam. Schließlich gelangte eine schöne Flanke vor das Tor zu Nomi, die in ihrem allersten Hockeyspiel gleich mit ihrem ersten Tor die gesamte Tübinger Mannschaft und deren Eltern zum Jubeln gebracht hat. Die Gastgeberinnen warfen nochmals alles nach vorne und die Tübingerinnen hatten nach schön gespielten Kontern auch noch Großchancen. Das über die gesamte Zeit von beiden Mannschaften sehr faire Spiel endete damit mit einem für Tübingen glücklichen 1:0 Sieg.

Anschließend ging es noch gemeinsam den Energiehaushalt ausgleichen: Die Mädels strahlten dabei mit der Sonne um die Wette und hatten auch nach dem Hockey zusammen sichtlich Spaß: Ein toller Hockeymittag mit einem Teil der HCT-Familie!

Vielen Dank an Caro für´s Coachen, Sven für´s Pfeiffen und allen Eltern für´s Fahren, Anfeuern und den schönen Tag.